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Schlafes Bruder

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Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein richtungsweisendes Urteil gesprochen. Es ging um die Frage, ob ein Arzt, der für einen Patienten gegen dessen mutmaßlichen Willen lebensverlängernde Maßnahmen verordnet, Schadenersatz für dessen krankheitsbedingte Leiden zahlen muss. Das hat der BGH wenig überraschend verneint. Über die Hintergründe berichtet der nachfolgende Artikel der Welt.

Wichtiger sind die Folgerungen aus dem Urteil: Das Gericht erklärt das menschliche Leben für „absolut erhaltungswürdig“. Damit wird überall dort, wo es um Leben und Tod geht, sämtlichen Überlegungen ein Riegel vorgeschoben, die gesundheitliche Versorgung zu rationieren. Das Millionengeschäft nicht nur mit der Intensivpflege, sondern mit allen lebensverlängernden Maßnahmen wird weitergehen. Was es der Gesellschaft wert sein muss, zigtausendfach auch jahrelangen körperlichen Dämmerzustand zu finanzieren, ist damit zumindest juristisch beantwortet.

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